About / Über

Tatiana Andreas

 

 

Der Egoist tendiert dazu, Leute aufzubauen, der Selbstlose tendiert dazu, Leute entfalten zu lassen / The egoist tends for building people up, the selfless tends for letting people unfold

The egoist: Not over my toe

 

 

 

 

 Selber Denken empfahl Hermann Hesse und weder Zeitungen (Medien) zu folgen oder Masse oder öffentlicher Meinung. Das trifft es nicht ganz, kommt dem aber nahe. Es geht darum, an alles und über alles zu denken und nicht den Medien, Masse oder öffentlicher Meinung zu folgen, aber auch darüber nachzudenken. Unter anderem führte es bislang zu 190 veröffentlichten Büchern. Hermann Hesse war aber früh hilfreich und unterstützend. Vor dem Denken ist aber schon das Wahrnehmen wichtig, gut Wahrnehmen kann Denken ersetzen. Es ist nicht schlimm, wenn jemand lieber weniger denkt, dafür aber gut wahrnimmt. Wahrnehmen ist immer klug, es kann sogar dumm sein, Worte darüber zu verlieren. Man fragte mich schon seit der Schulzeit ständig, was ich von bestimmten Büchern oder Liedtexten halte, ich wollte dazu nie was sagen, ich dachte nämlich überhaupt nicht darüber nach. Nachdenken und in Worte fassen reduzierte immer den ganzen Inhalt und ließ all das verblassen, das nicht in Worte gefasst wurde. Die Worte reduzierten all das in den Büchern oder Liedern Wahrgenommene. Ich halte also gar nichts davon, jemanden dazu zu zwingen, über das was gelesen, gehört oder wahrgenommen wird, Gedanken zu äußern. 

In Mathematik ging es mir genauso. Es gab an den Schulen ein beliebtes Spiel der Mathematiklehrer, wer eine Aufgabe zuerst gelöst hatte, durfte gehen. Nachdem der oder die Erste gegangen war, wurde die nächste Aufgabe gestellt und so weiter. Ich war ständig schneller, sagte aber nichts. Ich spielte nicht mit. Ich spielte diese ganzen Spiele nie mit. Schon ausgesprochen war es für mich nicht mehr die gleiche Zahl, obwohl die Zahl richtig war. Ich meinte zudem, dass ich vor einer vollen Klasse nichts sagen wollte und wartete bis sie kleiner geworden war. Spricht man eine Zahl vor weniger Leuten aus, so mein Eindruck, ist sie weniger daneben als wenn sie vor vielen Leuten ausgesprochen wird, obwohl es die gleiche Zahl ist. Das ist wirklich richtig, denn vor mehr Leuten klingt die eigene Stimme anders als wenn die gleiche Zahl vor weniger Leuten ausgesprochen wird. Vor weniger Leuten war das Ausgesprochene also richtiger, den Klang der Stimme soll keiner unterschätzen. Wer also schnell fertig war, lag mehr daneben als wenn er oder sie gewartet hätte, bis die Anzahl der Leute geringer geworden wäre, denn er oder sie sprach die Zahl so ganz anders aus, es war alles andere als die gleiche Zahl, die vor weniger Leuten gesagt worden wäre. All das darf man nicht unterschätzen und es ist wichtig und wird ohnehin wichtig, wenn man auch noch Bücher schreibt.

Aber ist es in den Wissenschaften nicht anders? Das Ausgesprochene wird oftmals anders ausgesprochen und unter verschiedenen Konstellationen immer wieder anders, während das Gedruckte gleich bleibt. Die vielen kleinen Änderungen werden ständig unterdrückt. Unterdrückt wird dabei auch der Arbeiter auf dem Bau. Ich arbeitete auf dem Bau nie mit Arbeitern zusammen und traf auch nie einen, der aufsteigen wollte. Auch die Kinder der Arbeiter sollten nicht aufsteigen. Das Wort Aufstieg erwähnte überhaupt keiner. Stattdessen wurde betont, die Kinder sollten ihre Möglichkeiten ausschöpfen können, die Möglichkeiten der Kinder sollten nicht unterdrückt werden. Die Kinder können machen, was sie wollen. Die Arbeiter redeten also von Entfaltung, nicht von Aufstieg. Die Wissenschaften aber redeten von sozialem Aufstieg, Soziologiebücher und dergleichen sind voll davon. Die anderen Wissenschaften bedienen sich dann alle von den Büchern, vom Gedruckten der Bücher. Dass irgendwer die gleichen Worte mit anderer Stimme ausgesprochen haben könnte, fällt restlos weg. Wäre aber dem gefolgt worden, hätte gefragt werden müssen, was es damit auf sich habe, dass die Stimme doch anders geklungen  habe. Der Klang wird irrelevant und verschwindet, man achtet auf die druckbaren Worte. Diese druckbaren Worte sind es, die den “peer review” ausmachen, da sitzen dann mehrere Wissenschaftler um die Worte herum und beurteilen die Worte, alle haben die gleichen Worte vor sich, die immer und stets die gleichen Worte bleiben, nach den unterschiedlichen Klängen unter verschiedenen Konstellationen wird nicht gefragt, so kommen keine Zweifel auf. Die Worte werden dann als passend zum gegenwärtigen Diskurs eingestuft oder nicht. Dass was dabei und Wichtiges verloren gehen könnte fragt keiner. Zumindest habe ich die Probleme nicht gehabt.

Wichtiger ist, dass man eben auch weiter gehen kann als das Wahrgenommene oder Gesagte, würde man es sagen, schränkt man ein. Es gehört Vorsicht dazu. Auch Schweigen. Es geht nicht darum, die Zeit zu bewältigen oder mit der Zeit klar zu kommen, es geht um Veränderung. Nur Veränderung kann eine Balance erzeugen und diese Balance kann das erhalten, was man Bewahren will. Wer aber etwas festhallten will, dem entgleitet es.

Wichtig? Habe ich wichtig gesagt? Nichts ist wichtig. Alles ist gleich wichtig. Hauptschule und Universität. Pflanze, Tier oder Mensch. Ich habe es nicht getrennt. Wieviele Professorenkinder besuchen eine Hauptschule, die Antwort der Frage zeigt, dass der Besuch alles anders als angeboren ist, er ist verursacht und produziert und nicht natürlich. 

 

Die Menge der Dinge hier mag überraschen. Ich dachte, es ist ganz einfach, ich mache das nicht, wo ich keine entsprechenden Bewertungen habe, das andere würde sich von selbst erledigen. Alles andere würde ich machen. Die Bewerter wussten nichts voneinander und jeder meinte, es solle das Gebiet werden, wofür er / sie entsprechend bewertet hatten.

 

 

The following letters only appear smaller:

Hermann Hesse stressed three points:

don t follow the newspapers
don t follow the masses
don t follow public opinion

instead think for yourself,

this doesn t fit really but comes close to, it led to around 200 published books meanwhile. But Hermann Hesse had been early helpful and supporting, social life wasn t always synchron but diachronically, science found out yet that s the only way with sustainability, it s not the homogenic and straight. But before thinking the perception is a matter. Good perception can substitute thinking. It s not bad if someone prefers perception more than thinking. Perception is always clever (the opposite of perception is being blind or half blind and all the shades of blindness, where some are experts for). It s even dumb to let words fall about the percepted, the seen, the got, the heard, the smelled etc. One asked me since school time permanently (oh how I liked that) what I think about certain books or the lyrics of certain songs, I never wanted to say anything about, cos I never thought about or I never thought about in words, words split from the real and reduce and dull the whole. Words dulled all the percepted even from books or songs etc. No one sees the letters only. I just hold nothing about to force people to say what they “think” about the read, the heard, the percepted.

With maths I had the similar experiences. A beloved game the math teachers ran at school had been the following, who just solved a task first had been allowed to go home first, then the next and the next and the next one and at the end the last just still sat there over half an hour later. I had been always the first, but said nothing. I didn t play the game. I never joined the whole kinds of all those games. Soon outspoken to me it wasn t the same number anymore, though the number had been right. I felt also, that I do not having anything to say before the whole class and waited until the number of the class faded. A number voiced before less people, so my impression, is less missing as if uttered before many people, even when it is the same number. That s really right, cos before more people the voice sounds different as if the even fitting number is told before less audience. So, before less people the number had been more fitting and had been more right, one shouldn t underestimate the sound of the voice. So who had been off first missed the right number more than someone who uttered the fitting number under a less populated audience, even if it had been the same number. So there had been a difference and of course it had been anything else than the same number, it had been a different one. One cannot underestimate all of that and it s important if one writes books.

But isn t it not the same with science? The outspoken is uttered often different and always changing with transforming constellations while the printed remains the same. The countless tiny and small alterations are constantly suppressed. Repression suffers also the construction worker at construction sites with. I never met workers at construction sites while I also worked with them who wanted to ascend a social ladder or anything like that. Also the kids of the workers should not ascend, no one even uttered a word like that. Instead all stressed, the kids should unfold their capabilities, the capabilites and possibilities of the kids should not suppressed or repressed. The workers talked of unfolding not from climbing ladders (there had been enough ladders on the construction sites and all knew what ladders are …). But science talks about social ascend etc, books of socioloy etc. are filled up with. All other sciences grab to those books (they don t talk to people, they re grabbing to books), printed books. That just someone could have uttered the “same” word with a different voice had been dropped. But if this had been followed, the question would have occured, what the influence may be or must have been of a different sound of the voice. Instead the sound became irrelevant and vanished at all, recognized are printed letters and remain and always the same. Usually this is called the production of myths. But only those printed “utterances” are the thing which make the “peer review”, so just a few scientists sat around printed letters and judging the words in front of them (what a mechanism) – all have the same words in front, which all time and ever remain; no one asks about different sounds or different sounds under different constellations, so never doubts occur (and no curiosity). So the words are filed as fitting to the discourse or not. That anything important gets lost with the kind of process is not mentioned and out of the question. Anyway, I did not had those and their problems. 

So, it s just that one can go further than the percepted or the uttered, if one would tell it one restricts. Care belongs to process further. Being silent too. It s not about to cope with the times, it s about change. Only change can find balance and balance preserves the yet and the so called future, the things one wants to be preserved. Who just wants to hold something, got it slipped out of the fingers.

Important? Did I say important? Nothing is important. Anything is with the same importance. Main school and university. Plant, animal or human, I didn t divide it.

 

 

 

 

 

 

 

 

Notiz zu createspace:

 

Der Sitz von Createspace liegt in North Charleston, South Carolina. Die Stadt hatte zweitweilig die höchste Kriminalitätsrate der USA. Die Bevölkerungsmehrheit ist schwarz. Createspace ist in der Stadt ein Jobbooster, die Kriminalitätsrate sinkt seit einigen Jahren. Verlage finden sich in Deutschland idR in bürgerlichen Städten oder Stadtvierteln und geben nahezu ausschließlich nur bürgerlichen Hintergründen Arbeit. Soziale Egalität fehlt.

North Charleston gehörte zur ersten Station der Underground Railroad.

 

english:

// Home of createspace is North Charleston, South Carolina, USA. The city had for a time the highest rate of criminality in the USA. The majority of North Charleston is black. Createspace is a jobbooster in town and region. The rate of criminality is sinking for years yet. Publishers in Germany usually reside in upper and middle class quarters and towns, providing jobs (nearly) only for middle class and upper class citizen. There s no social equality.

 

North Charleston belonged to the first station of the Underground Railroad.