under construction

Das ist under construction. Ich sagte, dass beides gleichwertig ist. Schreiben und Wissenschaft und das eine nicht ohne das andere. Natürlich hat es gewirkt. Ich sagte, ich mache einen Dokumentarfilm. Ich ging überall rein, Hofpassagen hielten mich nicht auf und ich fragte nicht vorher. Ganz neugierig. Mit einem kleinen Hund mache ich es nicht anders, der kleine Hund ist neugierig und ich ziehe ihn nicht fort. Mir ist es nicht peinlich. So gibt es keine sozialen Grenzen. Ich fragte weder arme noch reiche Menschen, ignorierte weder arme noch reiche Hofpassagen, landete bei den einen wie bei den anderen. Echte und interessierte Neugier wird nicht bestraft. Es ist keine besondere Neugier, die Besonderes sucht, etwas Besonderes suchen kommt nicht gut an. Das wäre schon Ausbeutung von was auch immer. So sind auch Schreiben und Wissenschaft gleichwertig. So sind auch Kinderbücher und Wissenschaft gleichwertig. Schwierig war es aber, Leute zu finden, die das nicht bloß unterstützen (es unterstützt niemand wirklich, man ist allenfalls wohlwollend), sondern es auch machen. Ein Kinderbuch schreiben ist auch wissenschaftlich hilfreich und umgekehrt. Dabei ist echte Wissenschaft gemeint. Das gehört zusammen. Wer weiß schon, dass Harald Lesch nicht einmal die eigenen Buchtitel bestimmen darf. Das macht bei dem die PR Abteilung, die das Sagen hat. Wissenschaft wird einer Hierarchie unterworfen. Beides full time zu machen ist schwierig. Die Page ist under construction, da ich beides nicht trennen wollte. Das eine und das andere nicht. Es kommt noch mehr full time dazu, denn das alles auch noch selbst weiter zu entfalten und bekannt zu machen. Es bleibt nichts anderes als alle full time übereinander zu legen und nicht zu trennen. Demnach müsste ich schon über 100 sein. So hat sich eines nicht geändert, die intensivste Zeiterfahrung (es gibt keine Zeit, es wird hier nur so ausgedrückt) hat man im Alter zwischen drei und sieben, vielleicht noch acht, so aber hat diese Zeiterfahrung nicht aufgehört. Erfahrung ist aber nun bei allem grundlegend, beim Schreiben, bei Wissenschaft usw. Wie kann dann gerade das später entfremdet werden. Der Zeiterfahrung wird die Intensität genommen, indem gegen die biologische “Uhr” ab der Schulzeit (wie der Name schon sagt) zur Schule gegangen werden muss. Die passende Zeit aber liegt mindestens eine Stunde später. Schule sollte überhaupt nie früher als gegen 9h30 beginnen. Wie will man noch etwas finden und dann in der Wissenschaft, wenn die Intensität verloren geht. Die jahrzehntelange Krebsforschung hat immer noch keinen Durchbruch gebracht, dieser Satz findet sich bei Hermann Hesse zu Anfang des 20. Jh. Der Satz gilt immer noch über hundert Jahre später. Was man heute macht, ist, dass selbst mit Milliarden Kilometern entfernten Punkten Situationen aufgebaut werden zur Forschung als wäre es im Wohnzimmer oder auf der Straße. Eine Situation ist etwas Künstliches und auch eine Dramatisierung. Auf diesen Situationen werden Rollen eingenommen und gespielt. Es gibt auch Requisiten. Was aber völlig fehlt ist intensive Erfahrung, denn das alles bietet eine Situation nicht mehr. Eine Situation trennt immer vom Wirklichen und von unkonstruierten Abläufen. Ich gehe weder eine wissenschaftliche noch eine schreibende Situation ein, noch gehe ich überhaupt Situationen ein. Wer vergessen hat wie es anders geht, braucht nur einen kleinen Hund freie Leine lassen. Ich hatte es nicht vergessen. Es ist also nichts kaputt gemacht worden, wenn ein “Blindenhund” dazu bringen kann, Erfahrung wieder zu erkennen. Niemand kann sich rausreden, es sei denn er oder sie hat Angst vor kleinen Hunden. Das zeigt schon, dass ein kleiner Hund Forschung und Wissenschaft korrigieren kann und mehr als das, man muss nur lassen können. Der kleine Hund heißt übrigens Sally.

 

Siehe auch / see also  https://snufflescience.jimdo.com/ … in Aufbau / under construction

 

Auf dem Foto ein direkter Verwandter von Sallytatiana-ortino